Bise ist heute der Windfaktor: In der Westschweiz zeitweise kräftig
Die Schweiz erlebt heute keine klassische frontale Unwetterlage. Der auffälligste Wetterfaktor ist die Bise: Vor allem in der Westschweiz kann der Nordostwind mässig bis stark wehen. Im Süden und Engadin sind daneben einzelne Schauer möglich.
Bise vor allem im Westen spürbar
Die Strömung aus Nordost wird zwischen Jura und Alpen kanalisiert. Dadurch kann der Wind in der Westschweiz deutlich stärker auffallen als in geschützten Lagen weiter östlich.
Besonders exponierte Ufer, freie Felder und offene Wasserflächen reagieren empfindlich auf diese Windrichtung.
Kräftige Bise ist nicht automatisch eine Sturmwarnung
Eine Wetterprognose mit mässiger bis starker Bise darf nicht automatisch als aktive Sturmwarnung bezeichnet werden. Offizielle See-Sturmwarnungen sind ein eigenes Warnsystem und müssen für den jeweiligen See separat beurteilt werden.
Wer heute auf dem Wasser unterwegs ist, sollte deshalb die lokalen Signale und die aktuelle Windentwicklung am konkreten See beachten.
Im Süden einzelne Schauer
Auf der Alpensüdseite und im Engadin ist die Luft noch etwas instabiler. Einzelne Schauer sind möglich, eine breit angelegte Gewitter- oder Starkregenlage ist in der aktuellen Schweiz-Prognose jedoch nicht der Schwerpunkt.
Ruhiger Wettercharakter, aber lokale Unterschiede
Für Sturmwarnung.ch ist heute vor allem die saubere Einordnung wichtig: keine künstliche Dramatisierung, sondern ein regional relevanter Windfaktor im Westen und ein etwas wechselhafterer Süden.
Falls sich lokale Warnungen im Tagesverlauf ändern, ist stets die aktuellste offizielle Warninformation massgebend.
Stand: Freitag, 11. September 2026, 09:00 Uhr.